
Bei einer akuten Bronchitis handelt es sich in den meisten Fällen
um eine durch Viren hervorgerufene Erkrankung. Dann ist keine Antibiotika-Therapie
angezeigt. Häufig tritt jedoch eine Zweitinfektion auf, die durch Bakterien
verursacht werden kann.
Zu den Symptomen einer Bronchitis zählen Husten,
anfangs trocken, dann mit Verschleimung, zäher Auswurf, anfangs weißlich,
später gelb- oder grünlich und gelegentlich Fieber.
Die akute Mandelentzündung ist eine durch Viren
oder Bakterien hervorgerufene Entzündung, bei der die Mandeln (Tonsillen)
entzündlich geschwollen und hochrot sind. Von dieser Erkrankung sind häufig
Kinder im Schulalter betroffen. Ein Zusammenleben auf engem Raum (Familie,
Schule, Kindergarten etc.) begünstigt diese Infektion.
Die Erkrankung beginnt plötzlich, meist mit hohem Fieber und Halsschmerzen, besonders
beim Schlucken und mit gestörtem Allgemeinbefinden.
Die Behandlung einer Mandelentzündung durch bestimmte Bakterien (Streptokokken-Tonsillitis)
erfolgt mit Antibiotika.
Die akute Mittelohrentzündung ist die häufigste bakterielle Infektion im Kindesalter,
insbesondere in den ersten drei Lebensjahren. Eine Nasen–Rachen-Entzündung
geht einer Mittelohrentzündung meist voraus.
Die Symptome einer Mittelohrentzündung sind unter anderem Ohrenschmerzen, Schwerhörigkeit, evtl. Ohrengeräusche,
Rötung des Trommelfells, evtl. Fieber und ein gestörtes Allgemeinbefinden.
Die eitrige Entzündung der Nasennebenhöhlen entsteht, wenn sich durch Abflussbehinderung Sekret
in den Nasennebenhöhlen anstaut, in das pathogene (krankmachende) Bakterien
aus dem Nasen–Rachen–Raum einwandern können. Häufig tritt
diese Erkrankung im Anschluss an einen durch Viren verursachten Schnupfen auf.
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