Die gleichzeitige Anwendung mehrerer Arzneimittel kann zu Wechselwirkungen zwischen ihnen führen. Dadurch kann die Wirkung eines
Medikaments verstärkt, abgeschwächt oder sogar ganz aufgehoben werden.
Diese können von Medikament zu Medikament sehr verschieden sein.
Bitte informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie noch andere Medikamente einnehmen, auch wenn diese nicht verschreibungspflichtig sind.
Neben Arzneimitteln können auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel die Wirkung von Antiobiotika beeinflussen. Dadurch kann die Aufnahme vieler Antibiotika vermindert oder verbessert werden. Dazu gehören unter anderem Milch-, Milchprodukte und Grapefruitsaft. Auch zwischen Antibiotika und Alkohol sind Wechselwirkungen möglich.
Lesen Sie dazu in der Packungsbeilage nach und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Einige Antibiotika vermindern die Zuverlässigkeit der Anti-Baby-Pille. Bei welchen Antibiotika das konkret der Fall ist, können Sie in der Packungsbeilage nachlesen oder Ihren Arzt oder Apotheker dazu befragen. Auch wenn die Antibiotikaeinnahme nur von kurzer Dauer war, sollte gegebenenfalls bis zur nächsten Regelblutung zusätzlich mit nicht-hormonellen Methoden, z.B. mit Kondomen verhütet werden. Für alle anderen Antibiotika gilt: Wenn durch die Antibiotikaeinnahme Magen-Darm-Probleme auftreten, kann die Wirkung der Pille herabgesetzt werden. Auch in diesem Fall sollten Sie zusätzliche Verhütungsmethoden anwenden.
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